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	<title>Erste Zeit mit Hund &#8211; Cosmopolidog</title>
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	<description>Der Hundeblog mit Weltblick.</description>
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	<title>Erste Zeit mit Hund &#8211; Cosmopolidog</title>
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		<title>Hund anschaffen &#8211; Was du vorher wissen solltest</title>
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				<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 17:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joschka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Zeit mit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Bevor man sich einen Hund zulegt, gibt es ein paar grundlegende Dinge zu beachten. Wie du in den Artikeln der Kanadareihe nachlesen kannst, war der Start bei mir und Jake absolut ungeplant und nahezu spontan. Meine anfängliche Ahnungslosigkeit hat auch die ersten Wochen schwierig gemacht, weil ich nicht wusste, wie man mit einem Hund umgehen [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor man sich einen Hund zulegt, gibt es ein paar grundlegende Dinge zu beachten. Wie du in den <a href="https://www.cosmopolidog.com/roadtrip-durch-kanada-teil-1/"><strong>Artikeln der Kanadareihe</strong></a> nachlesen kannst, war der Start bei mir und Jake absolut ungeplant und nahezu spontan. Meine anfängliche Ahnungslosigkeit hat auch die ersten Wochen schwierig gemacht, weil ich nicht wusste, wie man mit einem Hund umgehen muss. Für mich war relativ schnell klar, dass ich das schleunigst ändern muss, indem ich mir Wissen aneigne und Erfahrungen im Umgang mit Hunden sammle.</p>
<p>Manche Dinge weiß man schon, bevor man sich einen Hund anschafft. Andere dagegen erfährt man erst mit der Zeit. Deshalb gebe ich dir eine Übersicht der wichtigsten Punkte, die bei der Entscheidung für einen Hund böse Überraschungen verhindern.</p>
<h2 style="text-align: center;">Ein Hund kostet Geld</h2>
<p>Ein Hund braucht Futter, am besten nicht den billigsten Scheiß aus dem Supermarkt, es sei denn dein Hund soll Scheiße bekommen. Außerdem fallen immer wieder Rechnungen an wie vom Tierarzt (kann bei einer OP mal die Tausendermarke überschreiten, siehe <a href="https://www.cosmopolidog.com/kreuzbandriss-beim-hund/"><strong>Kreuzbandriss-Artikel</strong></a>), <a href="https://www.cosmopolidog.com/physiotherapie-beim-hund/"><strong>Physiotherapie</strong></a>, Zubehör wie Spielsachen oder Leinen. Darüber hinaus eventuell für die Hundeschule, die Haftpflichtversicherung, die Hundesteuer, und, und, und. Man kann die Kosten gut mit denen eines Kleinwagen vergleichen. Eine komplette Übersicht der Kosten von einem Hund, bekommst du <a href="https://www.cosmopolidog.com/wieviel-kostet-ein-hund/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p>Insofern muss es die finanzielle Situation zulassen, einen zusätzlichen und fortlaufenden Kostenfaktor in den eigenen vier Wänden zu haben.</p>
<figure id="attachment_2481" aria-describedby="caption-attachment-2481" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img class="wp-image-2481 size-full" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/verletzter-hund-kuschelt-in-seinem-bett.jpg" alt="Jake erholt sich in seinem Hundebett von der OP" width="1200" height="720" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/verletzter-hund-kuschelt-in-seinem-bett.jpg 1200w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/verletzter-hund-kuschelt-in-seinem-bett-300x180.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/verletzter-hund-kuschelt-in-seinem-bett-768x461.jpg 768w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/verletzter-hund-kuschelt-in-seinem-bett-1024x614.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-2481" class="wp-caption-text">Hunde-OP, ohje ohje</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: center;">Ein Hund beansprucht viel Zeit, vor allem am Anfang</h2>
<p>Für einen jungen Hund ist die Welt der reinste Abenteuerspielplatz und wir müssen ihnen dabei helfen, ihren Platz zu finden. Und der sollte klar sein. Nicht der Hund entscheidet, was passiert, sondern wir. Dazu bedarf es Ausdauer, Disziplin, Ruhe und einer Menge Zeit, v.a. am Anfang. Dasselbe gilt für ältere Hunde, wenn sie neu bei uns einziehen. Wir müssen ihnen erst klar machen, was wir von ihnen wollen, was sie dürfen und was sie nicht dürfen. Außerdem wollen wir ihnen das ein oder andere Kommando beibringen, sie sollen schließlich in bestimmten Momenten richtig reagieren. Die Bindung zum Hund kommt nicht einfach von alleine und niemand kann sich durchmogeln. Die Zeit, die du (richtig) investierst, kommt am Ende deiner Beziehung zum Hund zu Gute. Klar ist, dass es zum Teil zu stressigen Phasen kommen wird, die aber früher oder später wieder nachlassen werden, wenn man am Ball bleibt.</p>
<p><a href="https://www.cosmopolidog.com/bindung-aufbauen/"><strong>Wie du eine enge Bindung zu deinem Hund aufbaust, erfährst du hier.</strong></a></p>
<h2 style="text-align: center;">Ein Hund schränkt deine Freiheit ein</h2>
<p style="text-align: left;">Für ein Wochenende wegfahren, zu einem ganztätigen Fest gehen, in den Urlaub fliegen oder die ganze Nacht Party machen ist zwar grundsätzlich möglich, aber nicht einfach so ohne weiteres. Es ist wie mit einem kleinen Kind: Hat man ein Umfeld, das einem dabei hilft, können viele Entscheidungen leichter getroffen werden. Aber selbst im Optimalfall bedarf es einer guten vorherigen Planung und Absprache, bevor man seinen Wünschen nachkommen kann. Und dass man einen Hund nicht einfach mal so wohin steckt, dürfte auch jedem einleuchten. Zu wem würde man ein eigenes Kind geben, wenn man mal ein Wochenende wegfährt? Am ehesten zu den Eltern oder nahen Verwandten, die bereits eine Bindung zum Kind haben.</p>
<p>Ein gutes Beispiel ist sicherlich mein Auslandsstudium mit Jake. Wir haben es geschafft, aber es war nicht leicht. Wie wir das gemacht haben, liest du <a href="https://www.cosmopolidog.com/auslandsstudium-mit-hund-erfahrungsbericht/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Du kannst Entscheidungen und Pläne nicht treffen, ohne den Hund vorher mit einzubeziehen.</p>
<h3 style="text-align: center;">Eine Entscheidung für mehr als ein Jahrzehnt</h3>
<p style="text-align: left;">Legt man sich einen Hund zu, ist das eine Entscheidung über einen langen Zeitraum. Große Hunde werden nicht so alt wie kleine, rund acht bis zwölf Jahre ist hier der Normalfall. Bei den kleineren Artgenossen sind auch 13-15 Jahre keine Seltenheit. Feststeht, dass wir uns für einen erheblichen Zeitraum entscheiden, in welchem wir uns auch verpflichten. Wenn du in einer Lebensphase bist, in der noch viele Dinge geklärt werden müssen, kann das eine echte Herausforderung sein. Steht ein Auslandsjahr, Job- oder Wohnortwechsel bevor, sollte man sich schon im Klaren sein, ob ein Hund hier zum Problem werden könnte.</p>
<h2 style="text-align: center;">Ein Hund muss jeden Tag raus. JEDEN TAG.</h2>
<p style="text-align: left;">Im Sommer, im Herbst, im Winter, im Frühling, montags, dienstags, mittwochs, donnerstags, freitags, samstags, sonntags, bei Sonne, Regen, Schnee, Helligkeit, Dunkelheit und bei Kälte.</p>
<p style="text-align: left;">Wir müssen jeden Tag mit ihm rausgehen. Dazu zählt übrigens nicht, dass er immer draussen im Garten ist. Warum? Weil es nicht artgerecht ist. Ein Hund braucht neben ausreichend Auslauf auch Artgenossen zum Beschnuppern oder Spielen, die Möglichkeit verschiedenste Gerüche wahrzunehmen (nein, nicht die immer gleichen vom Garten), er braucht neue Erfahrungen und Erlebnisse.</p>
<figure id="attachment_2480" aria-describedby="caption-attachment-2480" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img class="wp-image-2480 size-full" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg.jpg" alt="Ich gehe mit Jake Gassi" width="1200" height="800" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg.jpg 1200w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg-300x200.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg-768x512.jpg 768w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg-1024x683.jpg 1024w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg-270x180.jpg 270w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg-370x247.jpg 370w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-2480" class="wp-caption-text">Gassigehen, hier bei schönem Wetter</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;">Dabei ist es absolut wichtig, dass wir diese Erfahrungen <strong>gemeinsam</strong> mit dem Hund machen. Nur so können wir zum Hund eine <strong>starke Bindung</strong> aufbauen. Hast du nicht mindestens zwei Stunden täglich Zeit, um mit deinem Hund zu laufen, wird es sich früher oder später bemerkbar machen. Ob es eine verkürzte Lebenserwartung ist, der Hund nicht gut auf einen hört, oder er fürchterliche Marotten entwickelt, die Folgen sind vielfältig. Die absolute Basis für das Zusammenleben von Hund und Mensch ist, dass der Hund die Möglichkeit zur physischen <strong>und</strong> psychischen Auslastung hat. Ansonsten kann man es gleich bleiben lassen. Kann ich das nicht garantieren, kann ich auch keinen Hund halten.</p>
<h2 style="text-align: center;">Ein Hund ist kein Accessoire</h2>
<p style="text-align: left;">Sich aus Imagegründen oder zur Selbstbeglückung einen Hund zu holen sind denkbar schlechte Vorsätze. Jeder Hundehalter kennt die Schoßhündchen, von denen viele nicht besonders sozialisiert sind und eher dadurch glänzen, andere Menschen und Hunde durch Bellen zu vertreiben. Das hat im Übrigen nichts mit der Rasse oder der Größe zu tun, sondern vor allem mit der Erziehung. Kleine Hunde können genauso tolle Eigenschaften entwickeln wie große. Allerdings ist das Problem bei kleinen Hunden, dass einige Menschen dazu neigen, Situationen anders zu lösen als bei großen Hunden. Oder hast du schon mal einen Hundehalter gesehen, der seinen Schäferhund auf den Arm genommen hat, um den Hund vor einer potentiellen Gefahr zu schützen? Genauso haben Hunde nichts in Handtaschen verloren. Ein Hund ist kein Accessoire, sondern ein eigenständiges und soziales Lebewesen.</p>
<p style="text-align: left;">Übrigens kann man natürlich auch mit dem Hund seine Späße machen und ihn mal auf den Arm nehmen. Macht man das aber draussen, sobald ein anderer Hund in Sicht ist, sind die Probleme vorprogrammiert.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Einen Hund zu haben bedeutet also, seinem Wesen und den entsprechenden Bedürfnissen gerecht zu werden. Deshalb macht es Sinn, sich über diese 6 Punkte ehrlich Gedanken zu machen, bevor man sich einen Hund zulegt. Wenn du danach immer noch einen Hund haben willst, hast du die besten Voraussetzungen dafür!</strong></p>
</blockquote>
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		<title>Bindung aufbauen &#8211; die ersten Hundejahre</title>
		<link>https://www.cosmopolidog.com/bindung-zum-hund-aufbauen/</link>
				<pubDate>Sat, 03 Mar 2018 15:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joschka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Zeit mit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Jake]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Wenn ich ehrlich bin, hatte ich zum Zeitpunkt der Adoption von Jake keine Ahnung davon, wie man eine Bindung zum Hund aufbaut, geschweige denn überhaupt mit ihm umgehen sollte. Dementsprechend chaotisch waren auch die ersten Wochen in Kanada, in denen ich mich mehr am Hund orientiert habe als andersrum. Mit der Zeit habe ich allerdings [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich ehrlich bin, hatte ich zum Zeitpunkt der Adoption von Jake keine Ahnung davon, wie man eine Bindung zum Hund aufbaut, geschweige denn überhaupt mit ihm umgehen sollte. Dementsprechend chaotisch waren auch die <a href="https://www.cosmopolidog.com/roadtrip-durch-kanada-teil-1/"><strong>ersten Wochen in Kanada</strong></a>, in denen ich mich mehr am Hund orientiert habe als andersrum. Mit der Zeit habe ich allerdings einiges dazugelernt und vor allem durch learning-by-doing eine enge Bindung zum Hund herstellen können. Hier zeige ich dir, auf welche Dinge zu achten sind und wie auch du die Beziehung zu deinem Vierbeiner verbessern kannst.</p>
<h2 style="text-align: center;">Bindung zum Hund &#8211; was bedeutet das eigentlich?</h2>
<p>Es gibt mehrere Indikatoren dafür, ob man eine starke oder schwache Bindung zu seinem Vierbeiner hat. Kommt er von sich aus nie zu dir oder hält sie sich auffallend oft in anderen Räumen auf, kann das einer davon sein. Auch beim Gassigehen kann sich das äußern, indem der Rückruf nur selten funktioniert oder alles andere spannender ist als der Mensch. Zeigt der Hund Aggressionsverhalten beim Füttern, kann man davon ausgehen, dass er den Zweibeiner nicht als Sozialpartner anerkennt. Dabei spielt die Bindung logischerweise auch eine große Rolle.</p>
<p>Im Endeffekt ist sie wie eine imaginäre Leine. Habe ich eine gute Beziehung zum Hund, dann steht er mir im wahrsten Sinne des Wortes auch näher. Haben wir jedoch keinen gemeinsamen Kern, ist er bildlich betrachtet nicht mal am Ende der Leine, sondern irgendwo auf der anderen Seite der Wiese. Wie beim Menschen auch haben Hunde zu manchen Menschen eine stärkere, zu anderen eine schwächere Verbindung. Aber worauf kommt es hierbei denn genau an?</p>
<h2 style="text-align: center;">Biete deinem Hund Anerkennung, Sicherheit und Verlässlichkeit</h2>
<p><span style="font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 14px;"><strong>Eine absolute Grundvoraussetzung für eine starke Bindung ist die Anerkennung des Hundes</strong> als das Lebewesen, das er ist. Jedes Tier hat Bedürfnisse &#8211; wie wir Menschen. Viele sind ähnlich, einige sind anders. Mit einem Hund auf dem Arm spazieren gehen, ihn hochheben, sobald andere Hunde in Sicht sind, die Krallen lackieren, keinen Rückzugsort geben oder physische Gewalt  anwenden </span><span style="font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 14px; letter-spacing: 0px;">(ja, auch Leine auf den Hund werfen)</span><span style="font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 14px; letter-spacing: 0px;"> hat schlicht und einfach nichts mit artgerechtem Umgang zu tun. Respektierst du hingegen seine Bedürfnisse, wird er umso mehr deine Nähe suchen. Warum sollte er auch für sich bleiben, wenn er bei dir alles findet, wonach er sucht?</span></p>
<p><strong>Ein Hund muss sich auf den Halter verlassen können &#8211; sei also konsequent!</strong> Das betrifft ALLES, was du tust. Ich kann nicht heute auf ein „Komm!“ bestehen, um es morgen nicht durchzuziehen. Genauso geht es an den Napf, erst wenn das Kommando kommt und nicht wann es deinem Kumpel Recht ist. Besonders bei Rudeltieren wie den Hunden ist es sehr wichtig, dass du als Schlauberger und Mister/ Miss Alleskönner of the Universe Verlässlichkeit ausstrahlst, damit du derjenige bist, an den sie sich orientieren können.</p>
<p><strong>Als Konsequenz wird sich dein Hund sicher fühlen.</strong> Er kann ja auf dich zählen, egal was passiert. Du sorgst dich um das Essen, das wie Zauberhand aus einem Dingsbums rauskommt und gar nicht wie ein erlegter Hase aussieht. Du führst ihn sicher durch die Menschenmenge der Innenstadt und du bist schließlich auch derjenige, der die am besten riechenden Wiesen und tollsten anderen Hunde kennt, denen ihr beim Gassigehen begegnet.</p>
<figure id="attachment_2441" aria-describedby="caption-attachment-2441" style="width: 1900px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-2441" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch.jpg" alt="Jake legt den Kopf auf meine Füße" width="1900" height="1267" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch.jpg 1900w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch-300x200.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch-768x512.jpg 768w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch-1024x683.jpg 1024w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch-270x180.jpg 270w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch-370x247.jpg 370w" sizes="(max-width: 1900px) 100vw, 1900px" /><figcaption id="caption-attachment-2441" class="wp-caption-text">Hier bin ich sicher, also ist alles okay</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: center;">Schenke deinem Hund Aufmerksamkeit</h2>
<p>Gemeinsam Zeit zu verbringen bedeutet nicht automatisch gute Zeit zu verbringen. Wenn jeder sein eigenes Ding treibt und kaum Interaktion stattfindet, verschenkt man <strong>wertvolles Potential zur Verbesserung der Bindung</strong>. In Zeiten der Digitalisierung lässt sich das am Beispiel des Gassigehens ganz gut beschreiben. Es gibt hier unglaublich viele Möglichkeiten, mit dem Hund Spiele zu spielen, ihn schnuppern und markieren zu lassen, Dinge zu suchen oder Kommandos zu üben. Verbringt man allerdings einen Großteil des Spaziergangs mit Facebook, Instagram und Co., hat das nichts mit Aufmerksamkeit zu tun. Genauso wenig, wenn ich nur die Runde laufe und gar keine Kommunikation stattfindet. Wenn er deinen Augenkontakt sucht und du bist anders beschäftigt oder nimmst ihn nicht wahr, was soll der Hund damit anfangen? <a href="https://www.cosmopolidog.com/7-tipps-fuer-hundealltag/"><strong>(So kannst du deine Gassirunde und Hundealltag aufpeppen!)</strong></a></p>
<p>Aber auch drinnen kann man verschiedene Dinge tun, um die Beziehung zum Hund zu verstärken. Die meisten von uns wissen bereits, dass beim Menschen das Hormon Oxytocin ausgeschüttet wird, sobald man mit jemandem kuschelt, z.B. auch mit Hunden. Dass der gleiche Effekt allerdings auch bei Hunden auftritt, ist eine interessante Erkenntnis. <strong>Wir können das &#8220;Bindungshormon&#8221; sozusagen regelrecht aus dem Hund kuscheln!</strong> Also, worauf wartest du noch?</p>
<p>Die Zeit, die du mit deinem Hund verbringst, sollte also nicht nur ausreichend sein, sondern auch eine gewisse Qualität haben. Dabei spielt es keine Rolle, wenn man zeitweise mit sich selbst, dem Handy oder anderen Dingen beschäftigt ist. Es geht einfach darum, den Hund als Sozialpartner wahrzunehmen und nicht die überwiegende Zeit mit (unwichtigeren) Sachen zu vergeuden.</p>
<h2 style="text-align: center;">Investiere Zeit deinen Hund kennenzulernen!</h2>
<p>Alle bisher beschriebenen Tipps und Hilfestellungen kannst du logischerweise nur dann richtig und gut anwenden, wenn du deinen Hund kennst. Und zwar gut kennst. Natürlich behauptet jeder, seinen Hund in- und auswendig zu kennen. Aber wenn du mal überlegst: Hast du <em>wirklich</em> schon <strong>ALLES</strong> ausprobiert, was dein Hund mögen könnte?</p>
<ul>
<li><em>Hast du Bälle, Frisbees und Stöckchen zum Holen geworfen?</em></li>
<li><em>Mag dein Hund im Wasser schwimmen?</em></li>
<li><em>Bist du dir sicher, ob er nicht gerne Karottenscheibchen sucht?</em></li>
<li><em>Wie schaut es mit Agility aus? Oder Konzentrationsspielen?</em></li>
<li><em>Vielleicht mag er es aber auch, Purzelbäume, zweieinhalbfache Schrauben oder einfachere Tricks zu erlernen?</em></li>
</ul>
<p>Diese kleine Auswahl an Aktivitäten kann man natürlich noch beliebig erweitern. Dementsprechend <strong>lohnt es sich, viel Zeit aufzuwenden!</strong> An sich ist das aber eigentlich eine tolle Sache, gemeinsam mit dem Hund durch`s Leben zu gehen und ihn so besser kennenzulernen. Ich freue mich immer wieder, wenn Jake die Zeitung reinträgt, während ich mit meinem Einkauf genug zu tragen habe. Er macht es gern und ich kann förmlich spüren, welch eingespieltes und tolles Rudel wir doch sind. Ich bilde mir sogar ein, dass sein Gang dabei etwas von stolzieren hat. Aber vielleicht liegt es einfach daran, dass die Zeitung so groß und seine Beine so kurz sind.</p>
<p>Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Hund ist einzigartig. Man glaubt es kaum, ist aber so. Dementsprechend unterscheiden sich die Persönlichkeiten und Bedürfnisse immer zumindest ein bisschen. Der eine Hund rennt hundert Mal dem Ball hinterher, der andere (z.B. Jake) erkennt keinen Sinn daran und ist besser bedient beim Suchspiel, an dessen Ende es ein unglaublich leckeres Käsestückchen gibt. Mit der Zeit findet man viele Dinge über den Hund heraus und hier liegen die Chancen, die Bindung zu stärken, indem wir seinen Bedürfnissen gerecht werden.</p>
<blockquote><p><strong>Wenn wir viel Zeit und Aufmerksamkeit investiert haben und unsere Hunde genau kennen, können wir ihnen einiges an Lebensqualität bieten. Die Anerkennung als Lebewesen Hund und der Respekt vor seinen Bedürfnissen ist dabei ganz entscheidend. Unsere Verlässlichkeit und Konsequenz gibt dem Hund ein sicheres Gefühl, denn er muss eigentlich nichts weiter tun, als uns zu folgen. Einer starken Bindung steht also nichts mehr im Wege!</strong></p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.cosmopolidog.com/bindung-zum-hund-aufbauen/">Bindung aufbauen &#8211; die ersten Hundejahre</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.cosmopolidog.com">Cosmopolidog</a>.</p>
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