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	<title>Wissenswertes &#8211; Cosmopolidog</title>
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	<description>Der Hundeblog mit Weltblick.</description>
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	<title>Wissenswertes &#8211; Cosmopolidog</title>
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		<title>So viel kostet ein Hund &#8211; mit Beispielrechnung</title>
		<link>https://www.cosmopolidog.com/wieviel-kostet-ein-hund/</link>
				<pubDate>Sun, 13 Oct 2019 17:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joschka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Hund]]></category>
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				<description><![CDATA[<p>Ich kenne jemanden, der viel Geld für sein Auto ausgibt. Er wollte unbedingt das eine Modell von einer ganz bestimmten Automarke. Es würde sehr gut zu ihm passen, meinte er. Am Anfang brauchte er noch eine bestimmte Ausstattung und natürlich baute er extra ein Carport, damit sich das Auto auch bei schlechtem Wetter zuhause wohlfühlt. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne jemanden, der viel Geld für sein Auto ausgibt. Er wollte unbedingt das eine Modell von einer ganz bestimmten Automarke. Es würde sehr gut zu ihm passen, meinte er. Am Anfang brauchte er noch eine bestimmte Ausstattung und natürlich baute er extra ein Carport, damit sich das Auto auch bei schlechtem Wetter zuhause wohlfühlt. Die monatlichen Kosten für sein Auto sind immer ungefähr gleich. Wären da nicht die Reparaturen, die unvorhersehbar und teuer aus dem Nichts anfallen. Ansonsten gönnt er seinem liebsten Schatz immer wieder eine Premium Deluxe Autowäsche und kleinere Verbesserungen am Auto. Das Auto wird allerdings immer älter und dadurch immer teurer. Immer speziellere Fehler tauchen auf und richtig Gas geben kann man mit ihm auch nicht mehr.</p>
<p>Das alles war einmal. Er hat es nicht bereut, so viel Geld ausgegeben zu haben. Inzwischen hat das Auto die Straßen verlassen und niemand wird es jemals wiedersehen. Das schmerzt ihn sehr. Schließlich hatte er es 10 Jahre lang und viele schöne Erlebnisse mit seinem Herzstück erlebt.</p>
<p>Das Auto von meinem Bekannten könnte das Auto von irgendjemandem sein.</p>
<p>Es könnte aber auch der <strong>Hund</strong> von irgendjemandem sein. Oder von <strong>dir</strong>.</p>
<p>Ich hätte Hund statt Auto, Rasse statt Modell, Züchter statt Automarke, Hundebett statt Carport usw. schreiben können und der Text würde ebenfalls stimmen.</p>
<p>Denn auch Hunde kosten Geld.</p>
<p>Wie viel, sehen wir jetzt.</p>
<h2>Auflistung aller Kosten für meinen Hund</h2>
<p>Wie teuer ein Hund ist, lässt sich natürlich nicht genau vorhersagen. Es kommt zum einen auf den Hund selber an: Welcher Rasse gehört er an? Wie groß ist er?</p>
<p>Zum anderen spielt Glück bzw. Pech eine große Rolle. Ich würde sagen, dass ich kostenmäßig relativ großes Pech mit Jake hatte. Er hat sich schon mehrere Verletzungen zugezogen, die operiert werden mussten. Darunter zwei Kreuzbandrisse und einmal musste etwas aus dem Bauch rausoperiert werden. Das war so gefährlich wie kurios, aber dazu in einem zukünftigen Artikel mehr.</p>
<p>Es gibt Kosten, die für sich bei allen Hunden nicht so stark unterscheiden. Darunter gehören z.B. Impfungen, Spielzeug oder das Bett. Auf der anderen Seite sind da noch die schlechter vorhersehbaren Kosten, die Jake besonders gern produziert. Am teuersten waren bisher sicherlich die <strong><a href="https://www.cosmopolidog.com/kreuzbandriss-beim-hund/">OPs an seinen Kreuzbändern</a></strong> (jeweils ~500 Euro) und die <strong><a href="https://www.cosmopolidog.com/physiotherapie-beim-hund/">anschließenden Physiotherapien</a> </strong>(auch ~500 Euro).</p>
<p>Manche Hunde treiben mehr Schabernack (Jake!), andere weniger. Es fing bei uns schon in Kanada an, als er nach einem Bienenstich in seine Backe eine allergische Reaktion zeigte und ich mit ihm quer durch <strong><a href="https://www.cosmopolidog.com/roadtrip-durch-kanada-teil-3/">Vancouver in die nächste Tierklinik rasen musste</a></strong>. Am Ende hat das Ganze inkl. Nachbehandlung 500 Dollar (~ 430 Euro) gekostet.</p>
<p>Aber der Reihe nach.</p>
<h2>Wie viel kostet ein Hund in der Anschaffung?</h2>
<p>Ganz am Anfang stehen normalerweise die Anschaffungskosten vom Hund. Manchmal werden Hunde aus großen Würfen unter Bekannten sogar verschenkt, die Regel ist allerdings eine andere.</p>
<p>Angefangen bei 100 bis 300 Euro für einen Hund aus dem Tierheim, gibt es nach oben &#8211; vor allem bei Rassehunden &#8211; keine Grenzen. Im Tierheim zahlt man eine sogenannte &#8220;Schutzgebühr&#8221;. In Kanada musste ich für Jake lediglich etwas mehr als 100 Euro an das <strong><a href="https://www.cosmopolidog.com/roadtrip-durch-kanada-teil-2/">dortige Tierheim</a></strong> zahlen, in Deutschland ist das also normalerweise der Mindestbetrag.</p>
<p>Für Rassehunde vom Züchter hingegen sind vierstellige Summen keine Seltenheit.</p>
<h2>Grundausstattung für Hunde</h2>
<p>Danach braucht man einige Euros für die Erstausstattung für den Welpen oder den Hund. Die folgende Liste zeigt dir, welche Sachen aus meiner Erfahrung für eine ausreichende Grundausstattung wichtig sind:</p>
<ul>
<li>Leinen/ Schleppleine und Brustgeschirr 20-50 Euro</li>
<li>Hundebett/ Hundesofa und Hundedecken 30-150 Euro</li>
<li>Hausapotheke/ Reiseapotheke 20-40 Euro</li>
<li>Hundeshampoo, Zeckenzange, Hundebürste 15-30 Euro</li>
<li>Trinknapf und Futternapf 10-40 Euro</li>
</ul>
<p>Außerdem sollte das Auto für den Transport richtig ausgestattet sein. Je nach Auto braucht es eine Hundetransportbox, ein Gitter oder eine Hunderampe für ältere Vierbeiner.</p>
<p>Was viele nicht bedenken: Selbst die eigenen Klamotten können neue Ausgaben produzieren, z.B. festes Schuhwerk oder eine Funktionsjacke, in der ich alle wichtigen Tools für die Gassirunde wie Leckerli und Co. verstauen kann.</p>
<p>Du siehst schon, dass die Preise sehr unterschiedlich ausfallen können.</p>
<h2>Laufende monatliche Kosten für einen Hund</h2>
<p>Dann gibt es da noch die Ausgaben, die regelmäßig anfallen. Ganz wichtig ist hier natürlich das Futter. Je nach Qualität und Art des Futters (Trockenfutter vs. Nassfutter vs. BARF) muss man mit Ausgaben zwischen 20 und 120 Euro rechnen. Braucht ein Welpe am Anfang noch sehr wenig Futter, kann ein Seniorenhund später teureres Spezialfutter benötigen. Auch die Leckerli wollen sorgfältig ausgewählt werden, damit unsere Hunde auch <strong><em>ja</em></strong> gut hören 😉</p>
<p>Weitere Kosten für einen Hund im Monat:</p>
<ul>
<li>Hundesteuer 7-14 Euro, wobei jeder weitere Hund <strong>mehr</strong> kostet</li>
<li>Haftpflichtversicherung ca. 10 Euro</li>
<li>Hundekrankenversicherung 5-40 Euro</li>
<li>Hundefrisör 5-10 Euro</li>
<li>Hundeschule 10-100 Euro</li>
</ul>
<p>Sind die ersten beiden Punkte Pflicht, ist der Rest natürlich Entscheidung eines jeden Hundehalters. </p>
<h2>Jährliche Kosten für einen Hund</h2>
<p>Außerdem gibt es kaum Hunde, die nie zum Tierarzt müssen und mal Medikamente wie Schmerzmittel nach einer OP brauchen. Bei uns belaufen sich die Rechnungen von 4 Operationen auf einen niedrigen 4-stelligen Betrag. Selbst für das Entwurmen oder regelmäßige Impfen öffnet sich der Geldbeutel von ganz allein. Für den Tierarzt rechne ich jährlich mit im Schnitt 200-350 Euro.</p>
<p>Die Mehrkosten für einen Urlaub mit Hund können wieder ganz unterschiedlich ausfallen. In den meisten Unterkünften, die Hunde erlauben, werden Aufschläge berechnet. Fahre ich <strong><a href="https://www.cosmopolidog.com/bahnfahren-mit-hund/">mit dem Hund im Zug</a></strong> oder <strong><a href="https://www.cosmopolidog.com/fliegen-mit-hund-vorbereitungen-tipps">fliege ich mit ihm in den Urlaub?</a> </strong>Kommt er überhaupt mit? Falls er zuhause bleiben soll, will auch die Hundepension oder der Hundesitter bezahlt werden, falls keine Freunde oder Verwandten in der Zeit einspringen können.</p>
<h3><strong>Sonstiges</strong> </h3>
<p>Wenn du wie Jake und ich Prüfungen wie die Begleithundeprüfung bzw. den Hundeführerschein machen willst, brauchst du dafür &#8211; zusätzlich zu den Prüfungskosten &#8211; eventuell einen vorbereitenden Kurs mit deinem Vierbeiner.</p>
<p>Auch am Ende eines Hundelebens geht es um`s Geld. Nämlich dann, wenn der Hund von uns geht. Wie viel eine Beisetzung für einen Hund kostet, ist wieder sehr unterschiedlich und kann bis zu tausende von Euros verschlingen. Verzichtet man hier auf Schnick Schnack und ausgefallene Ideen, sollte man bei maximal wenigen hundert Euro landen.</p>
<h2>Übersicht über die Kosten eines gesamten Hundelebens</h2>
<p>Jetzt fasse ich noch mal kurz und knackig alle Beträge zusammen und zeige dir, wie viel Geld man für ein ganzes Hundeleben im Schnitt ausgeben muss.</p>
<ul>
<li>Anschaffung: 100-5000 Euro (geht auch noch teurer)</li>
<li>Grundausstattung: 100-350 Euro</li>
<li>Laufende Kosten im Jahr: 684-2088 Euro</li>
<li>Unregelmäßige jährliche Kosten: 250-450 Euro</li>
<li>Sonstiges (im Jahr): 100-150 Euro</li>
</ul>
<p>Nach den einmaligen Anschaffungskosten mit der entsprechenden Grundausstattung von 200 bis 5350 Euro musst du also mit jährlichen Kosten von durchschnittlich 1034 bis 2688 Euro rechnen.</p>
<p><strong>Macht also bei einem Hund, der 12 Jahre lebt, zwischen 12608 und 28406 Euro!</strong></p>
<p>Hättest du <strong>das</strong> gedacht?</p>
<p> </p>
<p>Als aufmerksamer Leser ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass du nur in den oberen Kostenbereich kommst, wenn du dir einen sehr teuren Hund anschaffst, mit dem du ein ganzes Leben in die Hundeschule gehst und ein Rundum-Sorglos-Paket wie einer guten Krankenversicherung finanzierst.</p>
<p>Im Normalfall wirst du im unteren, aber immerhin 5-stelligen Bereich landen. So wie ich mit Jake. Und so wie mein Bekannter mit seinem Auto.</p>
<p>Falls du überlegst, dir einen Hund anzuschaffen und ich dich mit diesen Beträgen nicht abgeschreckt habe, solltest du <strong><a href="https://www.cosmopolidog.com/hund-anschaffen-was-du-wissen-solltest/">das</a></strong> unbedingt noch vorher wissen.</p>
<p>Wenn du glaubst, dass mehr Menschen diesen Artikel lesen sollten, teile ihn gerne auf Facebook oder pinne das untere Bild auf Pinterest!</p>


<figure class="wp-block-image"><img src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2019/10/wie-viel-kostet-ein-hund-jaehrlich-monatlich-683x1024.png" alt="" class="wp-image-2887" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2019/10/wie-viel-kostet-ein-hund-jaehrlich-monatlich-683x1024.png 683w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2019/10/wie-viel-kostet-ein-hund-jaehrlich-monatlich-200x300.png 200w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2019/10/wie-viel-kostet-ein-hund-jaehrlich-monatlich.png 735w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>
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										</item>
		<item>
		<title>7 Tipps wie du deinen Hundealltag aufpeppst</title>
		<link>https://www.cosmopolidog.com/7-tipps-fuer-hundealltag/</link>
				<pubDate>Sun, 06 Jan 2019 11:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joschka]]></dc:creator>
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				<description><![CDATA[<p>Die meisten von uns Hundebesitzern haben einen &#8211; zumindest einigermaßen &#8211; geregelten Alltag. Wenn es dir wie mir geht, wirst auch du morgens deinen Vierbeiner wecken (!), einen Kaffee kochen und dich für die Gassirunde bereitmachen. Ein gewohnter Tag steht bevor, an dem&#160;das Routineprogramm&#160;auf ein Neues abgerufen wird und am Abend alles wie immer ist. [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten von uns Hundebesitzern haben einen &#8211; zumindest einigermaßen &#8211; geregelten Alltag. Wenn es dir wie mir geht, wirst auch du morgens deinen Vierbeiner wecken (!), einen Kaffee kochen und dich für die Gassirunde bereitmachen.<span id="more-2262"></span> Ein gewohnter Tag steht bevor, an dem&nbsp;<span style="font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 14px; letter-spacing: 0px;">das Routineprogramm&nbsp;</span><span style="font-size: 14px; letter-spacing: 0px;">auf ein Neues abgerufen wird und am Abend alles wie immer ist. Das Ganze ist auch schön und gut, doch manchmal ist es doch ein bisschen langweilig&#8230;&nbsp;</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14px; letter-spacing: 0px;"><strong>Doch HALT!<i>&nbsp;*Trommelwirbel*</i></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14px; letter-spacing: 0px;"><strong><i><img class="aligncenter size-full wp-image-2284" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/das-muss-nicht-sein.jpg" alt="Das muss nicht sein!" width="1920" height="1280" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/das-muss-nicht-sein.jpg 1920w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/das-muss-nicht-sein-300x200.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/das-muss-nicht-sein-768x512.jpg 768w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/das-muss-nicht-sein-1024x683.jpg 1024w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/das-muss-nicht-sein-270x180.jpg 270w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/das-muss-nicht-sein-370x247.jpg 370w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></i></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Denn in diesem Artikel gebe ich dir 7 Tipps, wie du deinen Alltag mit Hund spannender gestalten und deiner Routine mal einen fetten Arschtritt verpassen kannst 😉</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">1. Einen Tagesausflug mit Hund</h2>
<p>Tagesausflüge mit Hunden sind für mich persönlich in vielerlei Hinsicht eine schöne Sache. Es bedarf keiner großen Planung, sondern braucht lediglich einen geeigneten Ort. Ob das von der Haustür bis zur <strong>Eisdiele in einem anderen Ort oder der anderen Seite der Stadt ist</strong>, eine Fahrt in den nahegelegenen oder weiter entfernten <strong>Park oder Wald</strong>, ein schöner <strong>Strand am Meer</strong> oder ein <strong>Städtetrip</strong>: Es gibt nahezu endlos viele Möglichkeiten einen Tag mit seinem Hund anders als gewohnt zu verbringen und gleichzeitig was für`s Auge und den Körper zu tun. So gerne Hunde geregelte Abläufe haben, so sehr mögen sie es in der Regel auch, neue Routen zu laufen, Gerüche wahrzunehmen und den ein oder anderen unbekannten Vierbeiner kennenzulernen. Ich selber nehme Jake normalerweise überall mit hin und so wird man mich meistens nicht nur mit Freunden im Café antreffen, sondern auch mit einer zusätzlichen Begleitung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">2. Gemeinsam in einen Fluss oder See springen</h2>
<p>Die meisten Leute springen bei entsprechenden Temperaturen gerne ins Wasser, um sich abzukühlen. Ob im Meer, Freibad oder Badesee, es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun. Mit Hund ist das Ganze natürlich ein bisschen schwieriger, da er nicht mit ins Schwimmbad darf. Meistens gibt es jedoch einen See oder einen Fluss in der Nähe, wo man sehr wohl eine Abkühlung genießen kann. Ein toller Aspekt bei der ganzen Sache ist, dass es dem Großteil der Hunde nicht nur ungemein viel Spaß macht, sondern Schwimmen eine der gesündesten sportlichen Aktivitäten ist. Wie beim Menschen auch, werden die Muskeln bei gleichzeitiger Entlastung trainiert, da im Wasser das Körpergewicht nicht auf die Beine drückt. Besonders gut geeignet ist das Ganze demnach für Hunde, die vor einiger Zeit eine OP hatten (nicht direkt danach aufgrund der möglichen Infektionsgefahr bei nicht komplett verheilten Wunden), oder bei älteren Hunden allgemein. Außerdem fördert Schwimmen das Herz-Kreislauf-System, natürlich auch das des Menschen. 😉</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">3. Einen neuen guten Freund finden</h2>
<p><em>Wäre es nicht schön, wenn es ein Facebook für Hunde gäbe?</em> Sie könnten sich einfach verabreden, um zusammen durch die Straßen zu jaulen und an die spannendsten Bäume zu pinkeln. Auf dem Land geht es ja noch. Man kennt sich und nach ein, zwei Wochen weiß man auch, wann die Zwei- und Vierbeiner auf der Gassirunde zu finden sind.</p>
<p>In der Stadt ist das Ganze manchmal etwas schwieriger, aber selbst hier hat man gute Möglichkeiten, neue Bekanntschaften zu schließen. Ob es die eigene Gassirunde ist oder eine Hundewiese: Man muss nur oft genug sehen und gesehen werden, um mit anderen Hunden und deren Begleitung in Kontakt zu kommen. Für Jake ist es das Größte, wenn er auf einem Rundgang einen alten (oder neueren) Kumpel sieht und mit ihm Purzelbäume oder dreieinhalbfache Schrauben mit angezogenen Hinterbeinen vollziehen kann. Alte Freunde sind toll. Neue aber auch, und genau deswegen ist es immer schön, auch mal das ein oder andere neue Gesicht in den Freundeskreis mit aufzunehmen. Also: ab nach draussen und Ausschau halten!</p>
<p><figure id="attachment_2271" aria-describedby="caption-attachment-2271" style="width: 770px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-large wp-image-2271" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/grosser-und-kleiner-hund-1024x765.jpg" alt="Kleiner Hund spielt mit Dogge" width="770" height="575" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/grosser-und-kleiner-hund-1024x765.jpg 1024w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/grosser-und-kleiner-hund-300x224.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/grosser-und-kleiner-hund-768x573.jpg 768w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/grosser-und-kleiner-hund.jpg 1200w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /><figcaption id="caption-attachment-2271" class="wp-caption-text">Jake und seine beste Freundin, Dogge Ayla</figcaption></figure></p>
<h2 style="text-align: center;">4. Einen Urlaub mit Hund</h2>
<p>Ein Urlaub mit Hund braucht natürlich eine gewisse Planung im Voraus. <em>Wohin geht die Reise? Wo genau kommen wir unter? Wie kommen wir dorthin? Wie sieht der Tagesablauf aus?</em> Das alles sind berechtigte und wichtige Fragen, die es erst zu klären gilt. Ich würde an dieser Stelle jedem raten, hier schrittweise vorzugehen. Ein Wochenendtrip ans Meer oder in eine schöne Stadt bietet sich als guten Test an, um die eigene Tauglichkeit und die des Hundes für Ausflüge allgemein einschätzen zu können. <strong>Es gibt inzwischen genügend Unterkünfte, die Haustiere erlauben</strong>. Auf Campingplätzen ist das in der Regel sowieso kein Problem. Wer es bequemer haben will, wird auch bei Hotels fündig. Einfach mal ein Ziel auswählen und <a href="https://www.google.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>losgoogeln </strong></a>oder bei <a href="https://www.airbnb.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Airbnb</strong></a> schauen.</p>
<p>Wer sich mit seinem Hund eine Reise zutraut und vielleicht sogar den einen oder anderen Urlaub erfolgreich gemeistert hat, wird seine Präferenzen kennenlernen und womöglich sogar schon seine zukünftigen Lieblingsziele kennen. Falls nicht, eignen sich vor allem die <strong>deutschen Küstenregionen und Nachbarländer wie die Niederlande</strong> aufgrund ihrer Erreichbarkeit und Hundefreundlichkeit am besten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">5. Einen neuen Trick</h2>
<p>Ich selber bin nicht der größte Fan davon, meinem Hund alle möglichen Zirkusnummern beizubringen. Den Hund freut`s trotzdem, weil er nach seinem Handstand jede Menge Lob bekommen wird und kognitiv gefordert ist. Außerdem ist es ja schon auch cool, wenn man seinem Besuch oder Freunden den ein oder anderen Trick präsentieren kann. Wenn du also jemand bist, der so etwas gerne macht, dann überlege dir doch einen neuen Trick. Überrasche deine Bekannten auf`s Neue! Und auch wenn du es eher ruhig angehen lässt, probiere es mal aus. Es muss ja nicht gleich ein doppelter Salto sein&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">6. Eine Übung maximal gut trainieren</h2>
<p>Jeder kennt es: Gefühlte (oder sogar echte) tausend Male haben wir unserem Hund ein Wort wie „Sitz“, „Platz“ oder „Bleib“ zugerufen, aber es gibt diese Tage, an denen er es einfach nicht macht. Zumindest gibt es diese Situationen, wo man an der Aufnahmefähigkeit des Vierbeiners erhebliche Zweifel entwickelt. Selbst die bekannten Hundetrainer wie Martin Rütter stellen fest, dass ein Hund nicht immer zu 100% hören wird und kann.</p>
<p><em>Das ist bei den Menschen ja offensichtlich noch viel schlimmer. Falls du allerdings zu den Personen gehörst, die noch nie eine Bitte oder einen Auftrag missachtet haben oder in der Kindheit immer auf die Eltern gehört hat, dann bitte ich dich an dieser Stelle mit dem Lesen aufzuhören und einen Ratgeber zu schreiben, wie man ein perfekter Mensch wird oder sein kann. Aber bitte mit Erwähnung meiner Person im Vorwort als kreativer Ideengeber für das Buch.</em></p>
<p>Ein Hund wird also nicht immer hören, aber wenn man ehrlich genug ist, liegt das oft auch daran, dass wir nicht genug üben. Kommandos oder Tricks können nicht einfach nur geübt werden und dann bleiben sie für den Rest eines Hundelebens maximal stark gespeichert. Deshalb lasse ich es mir nicht nehmen, regelmäßig mit Jake verschiedenste Dinge immer wieder zu wiederholen.</p>
<p><strong>Ein gutes Beispiel hierfür ist der Rückruf</strong>. Die Hunde spielen, aber irgendwann will man dann auch mal weiter und ruft „<em>Angela, komm!</em>“ <em>(gibt es Leute, die ihren Hund „Angela“ nennen?)</em>. Angela kommt aber nicht und spielt stattdessen munter weiter oder findet diesen einen Grashalm gerade spannender. Hier hilft meiner Meinung nach nur eines: üben, üben, üben. Und zwar wo es nur geht. Gefühlte tausend Male habe ich es gesehen, dass der Hund gerufen wird, keine Belohnung bekommt und stattdessen angeleint wird. Warum sollte Angela dann zu dir kommen? Verständlicherweise würde Angela hier ihren Kumpel Horst <em>(gibt es Leute, die ihren Hund „Horst“ nennen?)</em> einer Leine vorziehen.</p>
<p><strong>Also:</strong> einfach mal zurück zu den Trockenübungen und ein Kommando sehr oft und intensiv wiederholen. Die Fortschritte werden automatisch kommen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;">7. Eine Gewohnheit ändern</h2>
<p>Routine und Gewohnheiten im Umgang mit dem eigenen Hund sind richtig und wichtig. Es erleichtert unseren Alltag und gibt uns ein Gerüst, an das wir uns klammern können. Der Hund bekommt nach dem Gassigehen sein Futter, wir erledigen Kram und haben unseren gewohnten Tagesablauf. Auch im Miteinander mit dem Hund pflegen wir unsere Vorgehensweisen und lassen ihn von der Leine, sobald wir nach zehn Minuten die erste Laterne nach dem großen Gebäude erreicht haben. Wauwau ist zufrieden, schnüffelt, markiert und alles geht seinen gewohnten Gang.</p>
<p><strong>Ich bin allerdings auch ein Freund von Abwechslung</strong>. Ich lasse Jake selten an der gleichen Stelle frei laufen, an der ich das am Vortag getan habe. Manchmal kann er gleich um die Ecke die schönsten Büsche erkunden gehen, ein anderes Mal laufe ich bewusst weiter als es nötig wäre. Jake wundert sich ganz oft auf`s Neue und dabei fällt eine Sache immer wieder auf: Er schaut viel häufiger zu mir hoch und seine <strong>Konzentration ist höher als normal</strong>. Er wird förmlich gezwungen, mir zu folgen und passt demzufolge auch seine Gewohnheiten an. Was die Folge ist, kannst du dir wahrscheinlich denken -&gt; Es gibt selten einen „normalen“ Spaziergang. Somit ist seine Aufmerksamkeitsspanne auf meine Person grundsätzlich erhöht und <a href="https://www.cosmopolidog.com/bindung-zum-hund-aufbauen/"><strong>unsere Bindung wird gestärkt</strong></a>. Such dir doch auch eine Gewohnheit und ändere sie. Einfach so. Und schaue dann, was dabei rauskommt!</p>
<p style="text-align: center;"><em>Je mehr dieser 7 Tipps du letztendlich umsetzt, desto wahrscheinlicher wirst du auch eine Veränderung bei der Beziehung zu deinem Hund merken. Und vielleicht schaut dann dein Hund vor lauter Begeisterung so:</em></p>
<p><img class="size-full wp-image-2280" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/staunender-hund.jpg" alt="" width="770" height="578" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/staunender-hund.jpg 770w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/staunender-hund-300x225.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/02/staunender-hund-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 770px) 100vw, 770px" /></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.cosmopolidog.com/7-tipps-fuer-hundealltag/">7 Tipps wie du deinen Hundealltag aufpeppst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.cosmopolidog.com">Cosmopolidog</a>.</p>
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		<title>Kampfhunde, Panik und andere Missverständnisse</title>
		<link>https://www.cosmopolidog.com/kampfhunde-panik-und-missverstaendnisse/</link>
				<comments>https://www.cosmopolidog.com/kampfhunde-panik-und-missverstaendnisse/#comments</comments>
				<pubDate>Tue, 01 May 2018 10:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joschka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Hund]]></category>
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				<description><![CDATA[<p>Nun ist es also wieder passiert. Innerhalb einer Woche sind drei Menschen von  zwei Hunden getötet worden. Grund genug, dass sämtliche Gemüter erhitzt werden und in den Medien mit Begriffen um sich geschmissen wird. Eine sachliche Diskussion ist nahezu unmöglich, so scheint der Eindruck, den man nach solchen Ereignissen immer wieder erfährt. Und am Ende [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es also wieder passiert. Innerhalb einer Woche sind drei Menschen von  zwei Hunden getötet worden. Grund genug, dass sämtliche Gemüter erhitzt werden und in den Medien mit Begriffen um sich geschmissen wird. Eine sachliche Diskussion ist nahezu unmöglich, so scheint der Eindruck, den man nach solchen Ereignissen immer wieder erfährt. Und am Ende stehen sowohl Hund als auch Mensch möglicherweise als Verlierer da.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zuerst einmal steht es außer Frage, dass es absolut schrecklich ist, wenn Menschen und v.a. ein Kind durch einen Hundeangriff zu Tode kommen. Außerdem kennt niemand die genauen Umstände, wie es zu solchen Ereignissen gekommen ist. Aus diesem Grund hüte ich mich davor, schlaue Ratschläge zu geben, wie man so etwas hätte verhindern können.</p>
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<h2>Kampfhunde, Rasselisten, oder: Wie verkaufe ich meine Story am besten?</h2>
<p>Was allerdings auffällt, sind die Reaktionen von Seiten der Öffentlichkeit und der Medienlandschaft. Gerne wird der Begriff „Kampfhund“ benutzt, da dieser direkt unsere auf Spektakel getrimmten Emotionen laut aufschreien lässt. Man könnte wenigstens von Journalisten erwarten, dass sie sich kurz über die Begriffe schlau machen, bevor sie ihre Artikel anfangen zu schreiben. Aber vielleicht haben es ja einige sogar gemacht und waren der Meinung, dass der Sensationseffekt wichtiger ist, als korrekte Bezeichnungen zu benutzen. Aber der Reihe nach.</p>
<p><strong>Kampfhunde</strong> sind per Definition Hunde, die gezielt zur Verwendung bei Kämpfen mit anderen Hunden gezüchtet und trainiert werden. Demnach ist es ein Irrglaube, dass bestimmte Hunderassen wie der Pitbull oder Staffordshire mit Kampfhunden gleichzusetzen sind. Sie haben ganz einfach das „Pech“, dass sie durch ihre starken und breiten Kiefer, sowie ihrer Physis bevorzugt (von Kriminellen) für Kämpfe abgerichtet werden. Da diese Vorgänge komplett illegal sind und die Hunde zu etwas gemacht werden, was sie nicht sind, wehre ich mich vehement dagegen, dass das Wort Kampfhund als allgemeine Bezeichnung für bestimmte Hunderassen verwendet wird.</p>
<p><figure id="attachment_2575" aria-describedby="caption-attachment-2575" style="width: 1536px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-2575" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/aggressiver-hund-zaehne.jpg" alt="Aggressiver Hund zeigt seine Zähne" width="1536" height="1536" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/aggressiver-hund-zaehne.jpg 1536w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/aggressiver-hund-zaehne-150x150.jpg 150w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/aggressiver-hund-zaehne-300x300.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/aggressiver-hund-zaehne-768x768.jpg 768w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/aggressiver-hund-zaehne-1024x1024.jpg 1024w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/aggressiver-hund-zaehne-370x370.jpg 370w" sizes="(max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /><figcaption id="caption-attachment-2575" class="wp-caption-text">Kampfhund? Nö. Nur ein Schnappschuss eines Schäferhundes in der Ausbildung. © Fernando Gonzalez Rosete</figcaption></figure></p>
<p>Dann gibt es da noch <strong>„Rasselisten“</strong>. Auf diesen Listen befinden sich einige Hunderassen, die aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit als gefährliche Hunde eingeschätzt werden. Je nach Bundesland hat dies zur Folge, dass Besitzer Auflagen bekommen, z.B. Nachweis einer Sachkundeprüfung, Maulkorbpflicht, u.a. Über den Sinn von Rasselisten gibt es zurzeit eine große Diskussion und einige Bundesländer kassieren diese Listen – zum Glück – wieder.</p>
<p>In diesem Artikel gehe ich allerdings nicht zu sehr mit Begrifflichkeiten ins Detail, denn mir geht es hier um etwas anderes. Egal, wo man hinschaut: Gefühlt überall sind die beiden Hundeangriffe ein großes Thema. Ich habe in der Vorbereitung auf diesen Artikel einige meiner Freunde beiläufig gefragt, ob sie von den Angriffen gehört haben, was alle bejaht haben. Einige kannten sogar den Namen <strong>Chico</strong>, der Hund, der aufgrund seines tödlichen Angriffs eingeschläfert wurde. Aber warum ist das so? Und wie kann es sein, dass zwei Hundeangriffe so viel Resonanz erzeugen?</p>
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<h3>Die Kunst des irrationalen Denkens</h3>
<p>Unsichtbare Gefahren sind für uns Menschen nicht besonders gut greifbar, wie z.B. die Grippe, die jedes Jahr mehrere hundert Menschen tötet. Oder hast du etwas Angst davor, an einer Grippe zu sterben? Nö, aber vielleicht gehörst auch du zu denjenigen, die nicht gerne fliegen. Ich kenne viele Leute, die unter Flugangst leiden, was oft damit zu tun hat, dass man fürchtet abzustürzen. Dass dieses Empfinden allerdings sehr irrational ist, zeigen die nackten Zahlen. Inzwischen gibt es jährlich über <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/zahl-der-flugpassagiere-steigt-auf-4-1-milliarden-rekord-a-1188472.html">4 Milliarden Flugpassagiere</a> bei gerade einmal rund <a href="http://www.airliners.de/luftfahrt-statistiken/37551">500 Toten pro Jahr</a>. Ich hole meinen Taschenrechner und stelle fest, dass die Wahrscheinlichkeit bei 0,000000125% liegt, dass man beim nächsten Flug zu Tode kommt. Nicht besonders wahrscheinlich.</p>
<p>Es ist zugegeben etwas schwieriger, eine <strong>genaue Zahl bei Hundeangriffen</strong> zu finden. Fakt ist, dass jährlich im Schnitt ca. <a href="http://www.spiegel.de/panorama/hunde-attacken-fragen-und-antworten-zur-debatte-a-1202408.html">3,6 Menschen durch Hundeangriffe zu Tode</a> kommen. <strong>In Deutschland gibt es schätzungsweise 8 Millionen Hunde</strong> bei rund 80 Millionen Menschen. Eine direkte Gegenüberstellung der Zahlen ist hier natürlich kompliziert, da man auch berechnen müsste, wie oft es Hundebegegnungen gibt. Insofern machen wir es uns einfacher und stellen einfach die Todeszahlen gegenüber, beim Hund wie genannt 3,6 pro Jahr.</p>
<p>Im Jahr 2013 kamen beispielsweise 1172 Menschen bei Treppenstürzen ums Leben. Im selben Jahr war das Leben für 453 Menschen vorbei, weil sie Lebensmittel verschluckten und keine Luft mehr bekamen. Auch ist die Wahrscheinlichkeit mit über 300 Menschen pro Jahr höher, an einem Kugelschreiber oder ähnlichen Bürogegenständen zu sterben. Soweit ein paar Zahlen.</p>
<p><strong><em>Diese bestialischen Lebensmittel! Die Treppen des Todes! Killerkulis auf dem Vormarsch!</em></strong> Tja, klingt irgendwie bescheuert. Ist es auch. Genauso irrational, jetzt Angst vor Hunden zu bekommen.</p>
<p><figure id="attachment_2583" aria-describedby="caption-attachment-2583" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-2583" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/kampfhund-zaehne.jpg" alt="Gefährlicher Hund mit Zähnen" width="1200" height="800" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/kampfhund-zaehne.jpg 1200w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/kampfhund-zaehne-300x200.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/kampfhund-zaehne-768x512.jpg 768w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/kampfhund-zaehne-1024x683.jpg 1024w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/kampfhund-zaehne-270x180.jpg 270w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/04/kampfhund-zaehne-370x247.jpg 370w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-2583" class="wp-caption-text">Die Zähne von Jake sind gar nicht mal so ohne. Aber er ist ja eh kein Kampfhund&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ohne Emotionen keine Titelstory</h3>
<p>Doch hier kommen die Medien ins Spiel. Egal, wo man hinsieht: In nahezu jedem Artikel, den man in Internet und Printmedien finden kann, wird lautstark einiges dafür getan, den Leser maximal zu schocken und &#8220;Kampfhundattacken&#8221; zum Thema zu machen. Es ist in meinen Augen sehr bedenklich, denn mit polarisierenden Begriffen und Meinungen ist es sehr schwer, sich eine eigene Meinung zu bilden. Vor allem, wenn man sich selbst noch nicht besonders mit der Thematik beschäftigt hat.</p>
<p>Wenn du dir den Titel von diesem Artikel nochmal ansiehst, wirst du feststellen, dass auch ich gewissermaßen „billig“ auf den Sensations-Button gedrückt habe. Der Unterschied zu einigen Medienanstalten, Verlagen und Internetseiten besteht jedoch darin, dass ich mit diesem Titel etwas ganz anderes erreichen will. Ich will KEIN Angstbild vom bösen und gefährlichen Kampfhund erschaffen, sondern das Gegenteil mithilfe objektiver Fakten. Ich stehe nicht unter Zugzwang, viele Käufer für meinen Artikel zu bekommen und gehe auch deshalb sachlich an die Sache heran.</p>
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<p>Eines kann ich bei all meiner Entwarnung jedoch gut verstehen. Einige Menschen fühlen sich verunsichert, wenn sie v.a. größeren Hunden begegnen. Denn nicht jeder hat seinen Hund unter Kontrolle. Dass Hunde andere Menschen anspringen, ist ein <strong>absolutes No-Go</strong> und hier sind wir Hundebesitzer in der Pflicht. Wir müssen dafür sorgen, dass wir in jeder Situation die Kontrolle über den Hund haben!</p>
<p>Es kann immer Zwischenfälle mit Hunden geben, aber es gibt ganz einfach keinen Grund zur Panik. Denn dass Hunde einen Menschen gezielt umlegen wollen, kommt – wie oben beschrieben – praktisch nicht vor. Insofern würde es uns allen guttun, in Zukunft ein wenig den Fuß vom Gaspedal der medialen Effekthascherei zu nehmen und uns auf unsere Sinne zu beschränken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Soweit meine Meinung. Ich habe die Thematik bewusst eingegrenzt, um euch zu fragen, was ihr dazu meint. Gibt es Punkte, denen ihr zustimmt? Oder auch ganz anders seht?</em></strong></p>
<p><strong><em>Ich würde mich über eure Meinungen und Anregungen freuen! Dazu könnt ihr ganz einfach einen Kommentar unter dem Artikel schreiben.</em></strong></p>
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		<title>Hund anschaffen &#8211; Was du vorher wissen solltest</title>
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				<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 17:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joschka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Zeit mit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Bevor man sich einen Hund zulegt, gibt es ein paar grundlegende Dinge zu beachten. Wie du in den Artikeln der Kanadareihe nachlesen kannst, war der Start bei mir und Jake absolut ungeplant und nahezu spontan. Meine anfängliche Ahnungslosigkeit hat auch die ersten Wochen schwierig gemacht, weil ich nicht wusste, wie man mit einem Hund umgehen [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor man sich einen Hund zulegt, gibt es ein paar grundlegende Dinge zu beachten. Wie du in den <a href="https://www.cosmopolidog.com/roadtrip-durch-kanada-teil-1/"><strong>Artikeln der Kanadareihe</strong></a> nachlesen kannst, war der Start bei mir und Jake absolut ungeplant und nahezu spontan. Meine anfängliche Ahnungslosigkeit hat auch die ersten Wochen schwierig gemacht, weil ich nicht wusste, wie man mit einem Hund umgehen muss. Für mich war relativ schnell klar, dass ich das schleunigst ändern muss, indem ich mir Wissen aneigne und Erfahrungen im Umgang mit Hunden sammle.</p>
<p>Manche Dinge weiß man schon, bevor man sich einen Hund anschafft. Andere dagegen erfährt man erst mit der Zeit. Deshalb gebe ich dir eine Übersicht der wichtigsten Punkte, die bei der Entscheidung für einen Hund böse Überraschungen verhindern.</p>
<h2 style="text-align: center;">Ein Hund kostet Geld</h2>
<p>Ein Hund braucht Futter, am besten nicht den billigsten Scheiß aus dem Supermarkt, es sei denn dein Hund soll Scheiße bekommen. Außerdem fallen immer wieder Rechnungen an wie vom Tierarzt (kann bei einer OP mal die Tausendermarke überschreiten, siehe <a href="https://www.cosmopolidog.com/kreuzbandriss-beim-hund/"><strong>Kreuzbandriss-Artikel</strong></a>), <a href="https://www.cosmopolidog.com/physiotherapie-beim-hund/"><strong>Physiotherapie</strong></a>, Zubehör wie Spielsachen oder Leinen. Darüber hinaus eventuell für die Hundeschule, die Haftpflichtversicherung, die Hundesteuer, und, und, und. Man kann die Kosten gut mit denen eines Kleinwagen vergleichen. Eine komplette Übersicht der Kosten von einem Hund, bekommst du <a href="https://www.cosmopolidog.com/wieviel-kostet-ein-hund/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p>Insofern muss es die finanzielle Situation zulassen, einen zusätzlichen und fortlaufenden Kostenfaktor in den eigenen vier Wänden zu haben.</p>
<p><figure id="attachment_2481" aria-describedby="caption-attachment-2481" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img class="wp-image-2481 size-full" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/verletzter-hund-kuschelt-in-seinem-bett.jpg" alt="Jake erholt sich in seinem Hundebett von der OP" width="1200" height="720" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/verletzter-hund-kuschelt-in-seinem-bett.jpg 1200w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/verletzter-hund-kuschelt-in-seinem-bett-300x180.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/verletzter-hund-kuschelt-in-seinem-bett-768x461.jpg 768w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/verletzter-hund-kuschelt-in-seinem-bett-1024x614.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-2481" class="wp-caption-text">Hunde-OP, ohje ohje</figcaption></figure></p>
<h2 style="text-align: center;">Ein Hund beansprucht viel Zeit, vor allem am Anfang</h2>
<p>Für einen jungen Hund ist die Welt der reinste Abenteuerspielplatz und wir müssen ihnen dabei helfen, ihren Platz zu finden. Und der sollte klar sein. Nicht der Hund entscheidet, was passiert, sondern wir. Dazu bedarf es Ausdauer, Disziplin, Ruhe und einer Menge Zeit, v.a. am Anfang. Dasselbe gilt für ältere Hunde, wenn sie neu bei uns einziehen. Wir müssen ihnen erst klar machen, was wir von ihnen wollen, was sie dürfen und was sie nicht dürfen. Außerdem wollen wir ihnen das ein oder andere Kommando beibringen, sie sollen schließlich in bestimmten Momenten richtig reagieren. Die Bindung zum Hund kommt nicht einfach von alleine und niemand kann sich durchmogeln. Die Zeit, die du (richtig) investierst, kommt am Ende deiner Beziehung zum Hund zu Gute. Klar ist, dass es zum Teil zu stressigen Phasen kommen wird, die aber früher oder später wieder nachlassen werden, wenn man am Ball bleibt.</p>
<p><a href="https://www.cosmopolidog.com/bindung-aufbauen/"><strong>Wie du eine enge Bindung zu deinem Hund aufbaust, erfährst du hier.</strong></a></p>
<h2 style="text-align: center;">Ein Hund schränkt deine Freiheit ein</h2>
<p style="text-align: left;">Für ein Wochenende wegfahren, zu einem ganztätigen Fest gehen, in den Urlaub fliegen oder die ganze Nacht Party machen ist zwar grundsätzlich möglich, aber nicht einfach so ohne weiteres. Es ist wie mit einem kleinen Kind: Hat man ein Umfeld, das einem dabei hilft, können viele Entscheidungen leichter getroffen werden. Aber selbst im Optimalfall bedarf es einer guten vorherigen Planung und Absprache, bevor man seinen Wünschen nachkommen kann. Und dass man einen Hund nicht einfach mal so wohin steckt, dürfte auch jedem einleuchten. Zu wem würde man ein eigenes Kind geben, wenn man mal ein Wochenende wegfährt? Am ehesten zu den Eltern oder nahen Verwandten, die bereits eine Bindung zum Kind haben.</p>
<p>Ein gutes Beispiel ist sicherlich mein Auslandsstudium mit Jake. Wir haben es geschafft, aber es war nicht leicht. Wie wir das gemacht haben, liest du <a href="https://www.cosmopolidog.com/auslandsstudium-mit-hund-erfahrungsbericht/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Du kannst Entscheidungen und Pläne nicht treffen, ohne den Hund vorher mit einzubeziehen.</p>
<h3 style="text-align: center;">Eine Entscheidung für mehr als ein Jahrzehnt</h3>
<p style="text-align: left;">Legt man sich einen Hund zu, ist das eine Entscheidung über einen langen Zeitraum. Große Hunde werden nicht so alt wie kleine, rund acht bis zwölf Jahre ist hier der Normalfall. Bei den kleineren Artgenossen sind auch 13-15 Jahre keine Seltenheit. Feststeht, dass wir uns für einen erheblichen Zeitraum entscheiden, in welchem wir uns auch verpflichten. Wenn du in einer Lebensphase bist, in der noch viele Dinge geklärt werden müssen, kann das eine echte Herausforderung sein. Steht ein Auslandsjahr, Job- oder Wohnortwechsel bevor, sollte man sich schon im Klaren sein, ob ein Hund hier zum Problem werden könnte.</p>
<h2 style="text-align: center;">Ein Hund muss jeden Tag raus. JEDEN TAG.</h2>
<p style="text-align: left;">Im Sommer, im Herbst, im Winter, im Frühling, montags, dienstags, mittwochs, donnerstags, freitags, samstags, sonntags, bei Sonne, Regen, Schnee, Helligkeit, Dunkelheit und bei Kälte.</p>
<p style="text-align: left;">Wir müssen jeden Tag mit ihm rausgehen. Dazu zählt übrigens nicht, dass er immer draussen im Garten ist. Warum? Weil es nicht artgerecht ist. Ein Hund braucht neben ausreichend Auslauf auch Artgenossen zum Beschnuppern oder Spielen, die Möglichkeit verschiedenste Gerüche wahrzunehmen (nein, nicht die immer gleichen vom Garten), er braucht neue Erfahrungen und Erlebnisse.</p>
<p><figure id="attachment_2480" aria-describedby="caption-attachment-2480" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><img class="wp-image-2480 size-full" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg.jpg" alt="Ich gehe mit Jake Gassi" width="1200" height="800" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg.jpg 1200w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg-300x200.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg-768x512.jpg 768w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg-1024x683.jpg 1024w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg-270x180.jpg 270w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/gassi-auf-holzsteg-370x247.jpg 370w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-2480" class="wp-caption-text">Gassigehen, hier bei schönem Wetter</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: left;">Dabei ist es absolut wichtig, dass wir diese Erfahrungen <strong>gemeinsam</strong> mit dem Hund machen. Nur so können wir zum Hund eine <strong>starke Bindung</strong> aufbauen. Hast du nicht mindestens zwei Stunden täglich Zeit, um mit deinem Hund zu laufen, wird es sich früher oder später bemerkbar machen. Ob es eine verkürzte Lebenserwartung ist, der Hund nicht gut auf einen hört, oder er fürchterliche Marotten entwickelt, die Folgen sind vielfältig. Die absolute Basis für das Zusammenleben von Hund und Mensch ist, dass der Hund die Möglichkeit zur physischen <strong>und</strong> psychischen Auslastung hat. Ansonsten kann man es gleich bleiben lassen. Kann ich das nicht garantieren, kann ich auch keinen Hund halten.</p>
<h2 style="text-align: center;">Ein Hund ist kein Accessoire</h2>
<p style="text-align: left;">Sich aus Imagegründen oder zur Selbstbeglückung einen Hund zu holen sind denkbar schlechte Vorsätze. Jeder Hundehalter kennt die Schoßhündchen, von denen viele nicht besonders sozialisiert sind und eher dadurch glänzen, andere Menschen und Hunde durch Bellen zu vertreiben. Das hat im Übrigen nichts mit der Rasse oder der Größe zu tun, sondern vor allem mit der Erziehung. Kleine Hunde können genauso tolle Eigenschaften entwickeln wie große. Allerdings ist das Problem bei kleinen Hunden, dass einige Menschen dazu neigen, Situationen anders zu lösen als bei großen Hunden. Oder hast du schon mal einen Hundehalter gesehen, der seinen Schäferhund auf den Arm genommen hat, um den Hund vor einer potentiellen Gefahr zu schützen? Genauso haben Hunde nichts in Handtaschen verloren. Ein Hund ist kein Accessoire, sondern ein eigenständiges und soziales Lebewesen.</p>
<p style="text-align: left;">Übrigens kann man natürlich auch mit dem Hund seine Späße machen und ihn mal auf den Arm nehmen. Macht man das aber draussen, sobald ein anderer Hund in Sicht ist, sind die Probleme vorprogrammiert.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Einen Hund zu haben bedeutet also, seinem Wesen und den entsprechenden Bedürfnissen gerecht zu werden. Deshalb macht es Sinn, sich über diese 6 Punkte ehrlich Gedanken zu machen, bevor man sich einen Hund zulegt. Wenn du danach immer noch einen Hund haben willst, hast du die besten Voraussetzungen dafür!</strong></p>
</blockquote>
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		<title>Bindung aufbauen &#8211; die ersten Hundejahre</title>
		<link>https://www.cosmopolidog.com/bindung-zum-hund-aufbauen/</link>
				<pubDate>Sat, 03 Mar 2018 15:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Joschka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben mit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Zeit mit Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Jake]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Wenn ich ehrlich bin, hatte ich zum Zeitpunkt der Adoption von Jake keine Ahnung davon, wie man eine Bindung zum Hund aufbaut, geschweige denn überhaupt mit ihm umgehen sollte. Dementsprechend chaotisch waren auch die ersten Wochen in Kanada, in denen ich mich mehr am Hund orientiert habe als andersrum. Mit der Zeit habe ich allerdings [...]</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich ehrlich bin, hatte ich zum Zeitpunkt der Adoption von Jake keine Ahnung davon, wie man eine Bindung zum Hund aufbaut, geschweige denn überhaupt mit ihm umgehen sollte. Dementsprechend chaotisch waren auch die <a href="https://www.cosmopolidog.com/roadtrip-durch-kanada-teil-1/"><strong>ersten Wochen in Kanada</strong></a>, in denen ich mich mehr am Hund orientiert habe als andersrum. Mit der Zeit habe ich allerdings einiges dazugelernt und vor allem durch learning-by-doing eine enge Bindung zum Hund herstellen können. Hier zeige ich dir, auf welche Dinge zu achten sind und wie auch du die Beziehung zu deinem Vierbeiner verbessern kannst.</p>
<h2 style="text-align: center;">Bindung zum Hund &#8211; was bedeutet das eigentlich?</h2>
<p>Es gibt mehrere Indikatoren dafür, ob man eine starke oder schwache Bindung zu seinem Vierbeiner hat. Kommt er von sich aus nie zu dir oder hält sie sich auffallend oft in anderen Räumen auf, kann das einer davon sein. Auch beim Gassigehen kann sich das äußern, indem der Rückruf nur selten funktioniert oder alles andere spannender ist als der Mensch. Zeigt der Hund Aggressionsverhalten beim Füttern, kann man davon ausgehen, dass er den Zweibeiner nicht als Sozialpartner anerkennt. Dabei spielt die Bindung logischerweise auch eine große Rolle.</p>
<p>Im Endeffekt ist sie wie eine imaginäre Leine. Habe ich eine gute Beziehung zum Hund, dann steht er mir im wahrsten Sinne des Wortes auch näher. Haben wir jedoch keinen gemeinsamen Kern, ist er bildlich betrachtet nicht mal am Ende der Leine, sondern irgendwo auf der anderen Seite der Wiese. Wie beim Menschen auch haben Hunde zu manchen Menschen eine stärkere, zu anderen eine schwächere Verbindung. Aber worauf kommt es hierbei denn genau an?</p>
<h2 style="text-align: center;">Biete deinem Hund Anerkennung, Sicherheit und Verlässlichkeit</h2>
<p><span style="font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 14px;"><strong>Eine absolute Grundvoraussetzung für eine starke Bindung ist die Anerkennung des Hundes</strong> als das Lebewesen, das er ist. Jedes Tier hat Bedürfnisse &#8211; wie wir Menschen. Viele sind ähnlich, einige sind anders. Mit einem Hund auf dem Arm spazieren gehen, ihn hochheben, sobald andere Hunde in Sicht sind, die Krallen lackieren, keinen Rückzugsort geben oder physische Gewalt  anwenden </span><span style="font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 14px; letter-spacing: 0px;">(ja, auch Leine auf den Hund werfen)</span><span style="font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 14px; letter-spacing: 0px;"> hat schlicht und einfach nichts mit artgerechtem Umgang zu tun. Respektierst du hingegen seine Bedürfnisse, wird er umso mehr deine Nähe suchen. Warum sollte er auch für sich bleiben, wenn er bei dir alles findet, wonach er sucht?</span></p>
<p><strong>Ein Hund muss sich auf den Halter verlassen können &#8211; sei also konsequent!</strong> Das betrifft ALLES, was du tust. Ich kann nicht heute auf ein „Komm!“ bestehen, um es morgen nicht durchzuziehen. Genauso geht es an den Napf, erst wenn das Kommando kommt und nicht wann es deinem Kumpel Recht ist. Besonders bei Rudeltieren wie den Hunden ist es sehr wichtig, dass du als Schlauberger und Mister/ Miss Alleskönner of the Universe Verlässlichkeit ausstrahlst, damit du derjenige bist, an den sie sich orientieren können.</p>
<p><strong>Als Konsequenz wird sich dein Hund sicher fühlen.</strong> Er kann ja auf dich zählen, egal was passiert. Du sorgst dich um das Essen, das wie Zauberhand aus einem Dingsbums rauskommt und gar nicht wie ein erlegter Hase aussieht. Du führst ihn sicher durch die Menschenmenge der Innenstadt und du bist schließlich auch derjenige, der die am besten riechenden Wiesen und tollsten anderen Hunde kennt, denen ihr beim Gassigehen begegnet.</p>
<p><figure id="attachment_2441" aria-describedby="caption-attachment-2441" style="width: 1900px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-2441" src="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch.jpg" alt="Jake legt den Kopf auf meine Füße" width="1900" height="1267" srcset="https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch.jpg 1900w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch-300x200.jpg 300w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch-768x512.jpg 768w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch-1024x683.jpg 1024w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch-270x180.jpg 270w, https://www.cosmopolidog.com/wp-content/uploads/2018/03/hund-kuschelt-mit-mensch-370x247.jpg 370w" sizes="(max-width: 1900px) 100vw, 1900px" /><figcaption id="caption-attachment-2441" class="wp-caption-text">Hier bin ich sicher, also ist alles okay</figcaption></figure></p>
<h2 style="text-align: center;">Schenke deinem Hund Aufmerksamkeit</h2>
<p>Gemeinsam Zeit zu verbringen bedeutet nicht automatisch gute Zeit zu verbringen. Wenn jeder sein eigenes Ding treibt und kaum Interaktion stattfindet, verschenkt man <strong>wertvolles Potential zur Verbesserung der Bindung</strong>. In Zeiten der Digitalisierung lässt sich das am Beispiel des Gassigehens ganz gut beschreiben. Es gibt hier unglaublich viele Möglichkeiten, mit dem Hund Spiele zu spielen, ihn schnuppern und markieren zu lassen, Dinge zu suchen oder Kommandos zu üben. Verbringt man allerdings einen Großteil des Spaziergangs mit Facebook, Instagram und Co., hat das nichts mit Aufmerksamkeit zu tun. Genauso wenig, wenn ich nur die Runde laufe und gar keine Kommunikation stattfindet. Wenn er deinen Augenkontakt sucht und du bist anders beschäftigt oder nimmst ihn nicht wahr, was soll der Hund damit anfangen? <a href="https://www.cosmopolidog.com/7-tipps-fuer-hundealltag/"><strong>(So kannst du deine Gassirunde und Hundealltag aufpeppen!)</strong></a></p>
<p>Aber auch drinnen kann man verschiedene Dinge tun, um die Beziehung zum Hund zu verstärken. Die meisten von uns wissen bereits, dass beim Menschen das Hormon Oxytocin ausgeschüttet wird, sobald man mit jemandem kuschelt, z.B. auch mit Hunden. Dass der gleiche Effekt allerdings auch bei Hunden auftritt, ist eine interessante Erkenntnis. <strong>Wir können das &#8220;Bindungshormon&#8221; sozusagen regelrecht aus dem Hund kuscheln!</strong> Also, worauf wartest du noch?</p>
<p>Die Zeit, die du mit deinem Hund verbringst, sollte also nicht nur ausreichend sein, sondern auch eine gewisse Qualität haben. Dabei spielt es keine Rolle, wenn man zeitweise mit sich selbst, dem Handy oder anderen Dingen beschäftigt ist. Es geht einfach darum, den Hund als Sozialpartner wahrzunehmen und nicht die überwiegende Zeit mit (unwichtigeren) Sachen zu vergeuden.</p>
<h2 style="text-align: center;">Investiere Zeit deinen Hund kennenzulernen!</h2>
<p>Alle bisher beschriebenen Tipps und Hilfestellungen kannst du logischerweise nur dann richtig und gut anwenden, wenn du deinen Hund kennst. Und zwar gut kennst. Natürlich behauptet jeder, seinen Hund in- und auswendig zu kennen. Aber wenn du mal überlegst: Hast du <em>wirklich</em> schon <strong>ALLES</strong> ausprobiert, was dein Hund mögen könnte?</p>
<ul>
<li><em>Hast du Bälle, Frisbees und Stöckchen zum Holen geworfen?</em></li>
<li><em>Mag dein Hund im Wasser schwimmen?</em></li>
<li><em>Bist du dir sicher, ob er nicht gerne Karottenscheibchen sucht?</em></li>
<li><em>Wie schaut es mit Agility aus? Oder Konzentrationsspielen?</em></li>
<li><em>Vielleicht mag er es aber auch, Purzelbäume, zweieinhalbfache Schrauben oder einfachere Tricks zu erlernen?</em></li>
</ul>
<p>Diese kleine Auswahl an Aktivitäten kann man natürlich noch beliebig erweitern. Dementsprechend <strong>lohnt es sich, viel Zeit aufzuwenden!</strong> An sich ist das aber eigentlich eine tolle Sache, gemeinsam mit dem Hund durch`s Leben zu gehen und ihn so besser kennenzulernen. Ich freue mich immer wieder, wenn Jake die Zeitung reinträgt, während ich mit meinem Einkauf genug zu tragen habe. Er macht es gern und ich kann förmlich spüren, welch eingespieltes und tolles Rudel wir doch sind. Ich bilde mir sogar ein, dass sein Gang dabei etwas von stolzieren hat. Aber vielleicht liegt es einfach daran, dass die Zeitung so groß und seine Beine so kurz sind.</p>
<p>Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Hund ist einzigartig. Man glaubt es kaum, ist aber so. Dementsprechend unterscheiden sich die Persönlichkeiten und Bedürfnisse immer zumindest ein bisschen. Der eine Hund rennt hundert Mal dem Ball hinterher, der andere (z.B. Jake) erkennt keinen Sinn daran und ist besser bedient beim Suchspiel, an dessen Ende es ein unglaublich leckeres Käsestückchen gibt. Mit der Zeit findet man viele Dinge über den Hund heraus und hier liegen die Chancen, die Bindung zu stärken, indem wir seinen Bedürfnissen gerecht werden.</p>
<blockquote><p><strong>Wenn wir viel Zeit und Aufmerksamkeit investiert haben und unsere Hunde genau kennen, können wir ihnen einiges an Lebensqualität bieten. Die Anerkennung als Lebewesen Hund und der Respekt vor seinen Bedürfnissen ist dabei ganz entscheidend. Unsere Verlässlichkeit und Konsequenz gibt dem Hund ein sicheres Gefühl, denn er muss eigentlich nichts weiter tun, als uns zu folgen. Einer starken Bindung steht also nichts mehr im Wege!</strong></p></blockquote>
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